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Mit unserem möbus Wintercheck besser in die kalte Jahreszeit starten

Tipps und Hinweise für die winterliche Autosaison. 

 

Kälte, Nässe, herabfallende Blätter, der Herbst steht vor der Tür und die kalte Jahreszeit lässt nicht mehr lange auf sich warten. Nicht nur wir Menschen kaufen uns für diese Jahreszeit extra warme, regenundurchlässige Kleidung. Mütze, Schal und Handschuhe gehören ab jetzt wieder zur Grundausstattung.

Wir alle schützen uns vor dieser Kälte. Doch dabei sollte man neben dem Haustier auch an des Deutschen liebsten fahrbaren Gebrauchsgegenstand denken.

Schnee, Matsch, Salz und andere widrige Umstände erfordern besondere Umstellungen im Gebrauch Ihres Automobils. Wir wollen im Folgenden mal auf diese schauen und uns an einer kleinen Wintercheckliste für das Auto abarbeiten.

Ohne ordentliche Winterschuhe bekommt man schnell nasse Füße. So ist es auch beim Auto der erste Schritt, die Winterreifen aufzuziehen.  Schnell verlieren Sommerreifen bei kühlen Temperaturen an Haftung. Die Faustregel besagt: „Winterreifen von Oktober bis Ostern“.

Dazu hilft eine einfache Formel: 
4 x 4 x 4 = " 4 gleiche Reifen"  / "Mindestens 4mm Profil" / "Maximal 4 Jahre alt"
Wichtig!!! Wer ohne Winterreifen unterwegs ist, verliert im Schadensfall u.a. den Versicherungs-schutz und bringt sich und andere Verkehrsteilnehmer fahrlässig in Gefahr. 

Die Sommerreifen sollten nicht nur gewechselt, sondern auch bei richtigem Luftdruck gelagert werden. So heißt es Luftdruck prüfen. Bei den eingelagerten Sommerreifen den Luftdruck um 0,3 bar erhöhen und bei den Winterreifen je nach Typ mindestens 2 bar aufpumpen. Bei der Lagerung ist darauf zu achten, dass sich die Reifen ca. 10 cm über dem Boden befinden und untereinander Luft zum Atmen bekommen.

Nicht nur mit den falschen Schuhen, sondern auch ohne die notwendige Energie fühlt sich der Körper im Winter immer schlapp und ausgelaugt. Die notwendige Energie für den Startvorgang sichert eine intakte Batterie ab. Nicht nur, dass eine entladene oder defekte Batterie in den Morgenstunden zur Arbeit einigen Stress verursachen kann, nein auch das Prozedere mit dem Starterkabel bei der Eiseskälte hantieren zu müssen, kann durch die richtige Batterievorsorge vermieden werden.

Also Batterie prüfen, bedeutet den Ladestand durch einen Fachmann prüfen lassen, ggf. die Pole mit einem Tuch reinigen und die Batterie meist nach 5 Jahren regelmäßig austauschen.

Jeder Brillenträger kennt es gerade im Winter. Schnee, Wind oder Eisregen verursachen das lästige Brillenputzen in sowieso schon schwierigen Alltagssituationen. Auch im Auto braucht man gerade im Winter den richten Durchblick. Gerade nach einer frostigen Nacht muss in den ungemütlichen Morgenstunden das Auto vom Schnee und die Scheiben vom Eis befreit werden. Dazu ist es nützlich den Handfeger und Eiskratzer an einem zentralen Ort zu positionieren. Schmutz und Schneematsch erschweren schnell die Sicht während der Fahrt. Deshalb ist es notwendig, auch vor dem Hintergrund, dass die Scheibenwaschanlage nicht einfriert, immer ausreichend frostsichere Flüssigkeit parat zu haben, damit eine gute Sicht garantiert werden kann.

Also sowohl Frostschutzmittel der Wischanlage als auch ausreichendes Frostschutzmittel im Kühlwasser auffüllen.

Unsere Haut braucht im Winter auch mehr Pflege. Cremes und Fettstifte schützen diese vor dem Austrocken und machen sie damit wiederstandfähiger gegen die Temperaturunterschiede und äußeren Einflüsse. Auch die Außenhaut unseres Autos bedarf großer Pflege in den Wintermonaten. Matsch, Schnee und Salze greifen den Lack an und fördern den Korrosionsprozess. Eine regelmäßige Autowäsche befreit den Lack von dieser Belastung. Ein Blick in der Werkstatt unter das Auto kann Erkenntnisse zum Unterbodenschutz erbringen. Auch hier nagen Nässe und Salze an der Substanz. So kann eine Erneuerung an manchen Stellen die Rostbildung verhindern oder aber vorhandene Rostbildung weiter eindämmen. Auch die Türdichtungen können durch einen Fettstift vor dem Austrockenen und porös werden, geschützt werden. Um das Eindringen von Tauwasser in das Schlüsselloch des Autos zu vermeiden, kann durch das Aufbringen von Grafit Abhilfe geschaffen werden.

Mit unserem möbus Wintercheck besser in die kalte Jahreszeit starten

Hier noch einmal das wichtigste im Überblick:     

 

  • Winterreifen aufziehen
  • Luftdruck von Sommer- und Winterreifen prüfen
  • Batterie prüfen
  • Handfeger, Eiskratzer griffbereit halten
  • Frostschutzmittel der Scheibenwischanlage auf- bzw. nachfüllen
  • Frostschutzmittel des Kühlwassers auf bzw. nachfüllen
  • Regelmäßige Autowasche
  • Türgummis einfetten, Schlösser behandeln
  • Warnweste, Pannendreieck und Verbandkasten griffbereit im Innenraum lagern
  • Schneeketteneinsatz vorbereiten, ggf. vorher anprobieren

 

 

 

Steht eine lange Urlaubsreise an, müssen zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden. Natürlich zählen Warnweste, Pannendreieck und Verbandskasten zu den unverzichtbaren Helfern in Notsituationen. Aber gerade die Position im Auto, bzw. deren Erreichbarkeit ohne das Auto vorher verlassen zu müssen, sind unabdingbare Vorkehrungen, die gerade vor einer Reise in den Winterurlaub, auf Vollständigkeit, aber auch auf Funktionalität geprüft werden sollten.

 

Gerade wenn in den Winterregionen, in den Bergen, Schneeketten zu Pflicht werden, sollte das Anlegen derer schon einmal erprobt sein. Die Warnweste während dieses Vorgangs ist dabei unvermeidlich, um gerade von anderen Verkehrsteilnehmern in den Dichtbefahren Wintergebieten wahrgenommen zu werden.

Der Winter kann kommen!

Wer diese Tipps und Hinweise berücksichtigt, der kann enorm stressfreier durch die Wintermonate starten. Einige sind sehr einfach und einmalig anwendbar, andere müssen regelmäßig, einige täglich angewendet werden. Deshalb spielt eine gute Vorbereitung eine wichtige Rolle, sodass der Winter nicht von heute auf Morgen zu einer großen Überraschung wird.

Kommen sie gut in und durch den Winter.

 

Ihr Team vom Autohaus möbus.